dls#2

Digitalisierung bringt massive Auswirkungen auf Arbeit und Führungskultur

Industrie 4.0, künstliche Intelligenz, Cloud Computing, das Internet der Dinge, 3D-Druck, Social Networking, Augmented Reality und Big Data zählen zu den zentralen Themen der digitalen Welt. Für den technischen Laien sind das oft Schlagwörter, die nicht selten Fragezeichen oder sogar Angst auslösen.

Auch könnte man den Eindruck gewinnen, die Digitalisierung sei eine rein technische Herausforderung und es brauche nur die richtigen Codes und Tricks um  der Sache Herr zu werden.

Digitalisierung bringt massive Auswirkungen auf Arbeit und Führungskultur

Historisch gesehen befinden wir uns in Mitten einer industriellen Revolution, deren Ergebnis wir heute nur in Umrissen erkennen können. Ob zukünftig Maschinen die Menschen in den Unternehmen komplett ersetzen werden, ist zu mindestens heute fraglich, aber auch nicht ausgeschlossen.

Sicher ist aber auf jeden Fall, dass die Digitalisierung massive Auswirkungen auf die Zukunft der Arbeit und damit auch auf die Führungskultur haben wird. Deswegen trafen sich am 21.6.2017 über 250 Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft um die neuen Herausforderungen auf dem Digital Leadership Summit dls#2 zu diskutieren.

Digital Leadeship Summit – die neue Leitkonferenz für Leadership

Die Initiatoren Joachim Vranken (Web de Cologne) und Ursula Vranken (IPA) freuten sich über die tolle Resonanz und die bundesweit angereisten Entscheider aus der Digital- und Medienszene, ebenso wie über die Vertreter aus Mittelstand und Konzernwelt.

Ein tolles Event mit hochkarätigen Speakern und tollen Insights zu neuen Konzepten der Führung von Zalando, IBM, Haufe-umantis, BurdaForward,Puls Group, Leadership Garage, Pl3, Hochschule Niederrhein. Keynote Speaker Richard David Precht begeisterte in der Trinitatiskirche durch scharfe Analysen und brillante Rhetorik.

Einigkeit gab es bei allen Speakern, dass  HR die Treiber Rolle in einer neuen Arbeitswelt übernehmen muss.

Wir danken allen Speakern und Gästen, die den Digital Leadership Summit dls#2 zu einem herausragenden Netzwerktreffen gemacht haben und durch Ihren Input und angeregte Diskussionen zu einem wegweisenden Zukunftsdialog beigetragen haben.

SAVE THE DATE:  21.6.2018 dls#3 in Köln.

Verschaffen Sie sich einen Einblick über den spannenden Tag hier im Video:

Digital Leadership Summit dls

 

Lesen Sie mehr zum Thema auf unserem Blog digitalpeoplemanagement.de und buchen Ihr Training & Coaching für gutes Digital Leadership hier.

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Typengerechte Führung im Vertrieb: Tipps für die Praxis

So unterschiedlich die Charaktere auch sind, eines eint in der Regel alle Vertriebsmitarbeiter: Sie wollen Erfolg haben. Die typengerechte Führung hilft Ihnen, die richtigen Rahmenbedingungen für Ihr Vertriebsteam zu setzen und den Erfolg sicherzustellen. 4 Typen – 6 Vorteile: IPA-Experte Bernd Gilberg gibt Tipps für die Umsetzung in der Praxis.

Top-Verkäufer noch besser machen

Die „Stars“, die super-erfolgreichen und oft auch sehr selbstbewussten Kollegen. Meist eine Herausforderung für jede Führungskraft, weil sie sich ihrer Stellung und ihres Beitrags für das Team bewusst sind. Lassen Sie Ihre Top-Verkäufer selbständig arbeiten und bieten Sie ihnen einen Rahmen, in dem sie ihre Ziele erreichen können. Schaffen Sie Herausforderungen und Gelegenheiten zum „Siegen“. Bleiben Sie in Ihrer Führung konsequent und direkt. Beschreiben Sie das gewünschte Ergebnis und das aktuelle Problem. Fokussieren Sie in den Gesprächen darauf, wie der Top-Verkäufer seine Leistung verbessern kann. Nutzen Sie Ihre „Stars“ als Mentor oder Coach für andere Kollegen und fordern Sie sie auf, ihr Wissen und ihre Tricks zu teilen.

Nachwuchs fördern

Was tun mit den  jungen Wilden, dem Nachwuchs, dessen Know-how zielgerichtet entwickelt werden muss?  Helfen Sie Ihren Potenzialträgern, Strukturen zu entwickeln, damit sie Aufgaben zielgerichtet angehen und zum Abschluss führen können. Sorgen Sie dafür, dass diese Mitarbeiter schnell in das relevante Netzwerk aufgenommen werden. So verschaffen Sie ihnen Kommunikationsanlässe mit potentiellen Kunden. Ermöglichen Sie Quick-Wins und reflektieren diese gemeinsam mit den Mitarbeitern. Kommunizieren Sie mit offenen Fragen (Was, Wo, Wann, Wie, Welche?), um die Potenzialträger anzuregen, spezifische Lösungen zu finden und umzusetzen. Dies bedeutet Führungsspaß und Führungsherausforderung gleichermaßen.

Das Fundament stärken

Die Leistungsträger bilden die Stütze für das Vertriebsteam. Menschen, die einen soliden Job machen, ihre Ziele erreichen und in ihrem Verhalten gut kalkulierbar sind. Ermuntern Sie diese, mit anderen kooperativ zusammen zu arbeiten und sichtbare Ergebnisse zu erzielen. Wertschätzen Sie die geduldige Art und die Zuverlässigkeit dieser Mitarbeiter. Sie sind ebenfalls als Coach für die „jungen Wilden“ bestens geeignet, um ihre Erfahrungen weiter zu geben. Ermuntern Sie die gestandenen Kollegen, andere Wege zu gehen und Neues auszuprobieren. Entwickeln Sie mit ihnen einen schrittweisen Plan, um Veränderungen in einer bestimmten Zeit durchzuführen. Nutzen Sie deren Expertise gerade für komplexe Projekte.

Was tun wenn´s schwierig wird?

Auch die gibt´s: Die Mitarbeiter, die oft nicht die vereinbarte Leistung bringen. Die Schlupflöcher suchen und regelmäßig an den Prämien vorbei schrammen. An ihnenbeißen sich viele Vertriebsführungskräfte gerne die Zähne aus. Der Führungsaufwand steht oftmals nicht im Verhältnis zum gewünschten Ergebnis. Für die Minder-Leister brauchen Sie Zeit und Beharrlichkeit. Führen Sie regelmäßig Gespräche, geben Sie klares Feedback und suchen Sie gemeinsam mit dem Mitarbeiter nach den Gründen für die Probleme. Kann der Mitarbeiter methodisch weiterentwickelt werden oder benötigt er Unterstützung in der Organisation seiner Vertriebstätigkeiten? Kann er an seinem Verhalten im Kundenkontakt arbeiten oder liegen die Gründe in seiner Persönlichkeit und Einstellung? Unterstützen Sie durch konkrete Entwicklungsziele und –pläne. Zeigen Sie Konsequenzen auf, ggf. auch durch eine Veränderung in andere Unternehmensbereiche oder Unternehmen. Bleiben Sie dran und gehen Sie systematisch und klar vor.

Typengerechte Führung – 6 Vorteile für Ihren Vertrieb:

  • Effiziente und effektive Führung
  • Individuelle Zielvereinbarungen und Anreize
  • Gezielte und wirkungsvolle Kommunikation
  • Lob und Anerkennung nach Maß
  • Bessere Einzelleistungen
  • Performancesteigerung im Team durch Nutzung von Synergien

Mehr Impulse zum Thema “Führung im Vertrieb” liefert Ihnen der aktuelle Institutsbrief, den Sie HIER kostenlos lesen können. Sie wollen direkt in die Praxis? Dann ist der IPA-Workshop TYPENGERECHTE FÜHRUNG genau das richtige für Sie.

Precht

“Wir arbeiten nicht mehr für Geld” – Richard David Precht spricht auf dem Digital Leadership Summit

Digital Leadership Summit:  Richard David Precht ist Philosoph, Publizist, Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum spricht in seiner Keynote über die Auswirkungen der Digitalisierung. Wir freuen uns mit ihm und weiteren renommierten Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft am 21.6.2017 in Köln über die Zukunft von Arbeit und Führung zu diskutieren.

Mit seinen Thesen zur  Digitalisierung rüttelt der prominente Philosoph regelmäßig die Öffentlichkeit wach und warnt vor einer technokratischen Diktatur. Die Digitalisierung hat aus seiner Sicht dramatische Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Arbeit.

So will Richard David Precht auf dem Digital Leadership Summit in der Kölner Trinitatiskirche Handlungsfelder aufzeigen und Lösungsideen aufzeigen, wie die digitale Zukunft mit den Menschen gestaltet werden kann. Das Thema bedingungsloses Grundeinkommen für alle, welches er fordert, wird er mit Sicherheit auf dem #dls2 erläutern.

Sichern Sie sich jetzt noch Ihr Ticket und erleben den Bestsellerautor bei einem seiner wenigen Auftritte in Köln.

Weitere Top-Speaker aus Wissenschaft und Wirtschaft sind:

•            Stephan Grabmeier, Chief Innovation Evangelist (Haufe Umantis AG)

•            Frauke von Polier, SVP People and Organisation (Zalando)

•            Oliver Eckert, CEO (BurdaForward GmbH)

•            Prof. Dr. Sabine Remdisch (Leadership Garage, Stanford University)

•            Gabriele Riedmann de Trinidad, vorm. Head of Business Innovation (METRO Group, Gründerin Platform3l)

•            Sven Semet, HR Thought Leader (IBM)

•            Prof. Andreas Syska (Hochschule Niederrhein)

•            Tanja Friederichs, VP Human Resources (PULS GmbH- Gewinner HR Excellenz Award)

Seien Sie dabei wenn Deutschlands innovativste HR- und Leadership Köpfe Best Practices, Projekte und Initiativen aus unterschiedlichen Branchen vorstellen.

Termin. 21.6.2017 9.00 bis 18.00 Uhr

Ort: Eventkirche Trinitatis Köln

Tickets:  499,00 Euro

Ansprechpartner: Mitgründerin und Moderatorin Ursula Vranken (IPA) steht Ihnen gerne für alle Fragen und Themen rund um den #dls2 zur Verfügung.

Feedback

Feedback, die Macht der Rückmeldung

„Ich weiß nicht, was ich gesagt habe, bevor ich die Antwort meines Gegenüber gehört habe“, so treffend formulierte der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick der Wirkung von Feedback. Zugleich beschreibt das Zitat den  nicht immer trivialen Zusammenhang von Sender und Empfänger, von verunglückter Kommunikation und Missverständnissen. Das was wir sagen wollten, ist eben nicht immer das was auch beim Empfänger ankommt. Damit also Kommunikation und Zusammenarbeit gelingt, brauchen wir mehr denn je ehrliches Feedback. Feedback, die Macht der Rückmeldung zeigt sich heute zunehmend in digitalen Kundenbewertungen, die immer mehr unsere Kaufentscheidungen bei Amazon& Co. beeinflussen.

IPA- Institutsbrief  “Feedback, die Macht der Rückmeldung”

Im neuen IPA- Brief  gehen wir den neusten Trends und Feedback-Techniken auf den Grund und zeigen Ihnen warum 360-Grad-Feedback und Peer-to-Peer Feedback heute nicht mehr im (Führungs-) Werkzeugkoffer moderner Unternehmen fehlen dürfen. Den virensicheren Download finden Sie hier

 

Weitere spannenden IPA- Briefe und Themen (z.B. Konfliktmanagement, Teamwork, Vertrieb, Digital Leadership)  gibt es bei unseren Top Downloads.

 

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Digital Natives- bessere Führungskräfte?

„Sind Digital Natives die besseren Digitalführungskräfte, nur weil sie in die digitale Zeit geboren sind?“
So fragte kürzlich der Vizepräsident des Bundesverbandes für Digitale Wirtschaft (BVDW), Harald Fortmann. Und ich frage mich bei Lesen der Überschrift, ob schon einmal ernsthaft darüber debattiert wurde, ob Führungsqualität in einer direkten Korrelation zum Geburtsdatum liegt. Digitale Ureinwohner – wie Wikipedia „Digital Natives“ übersetzt – sind also diejenigen, die in die digitale Welt hineingeboren wurden. Im Gegensatz zu den „Digital Immigrants“, die diese Welt erst kennenlernen mussten. Eine Welt, die ganz selbstverständlich geprägt ist durch Computerspiele, E-Mails, Internet, Mobiltelefone oder Instant Messaging und allen Weiterentwicklungen davon. Soweit so gu in der Beschreibung der Gegensätze.

Was genau versteht der Fragende aber unter „Digitalführungskräfte“? Auch Harald Fortmann bleibt eine echte Antwort darauf schuldig. Das Angebot reicht von „Führung von Unternehmen in Zeiten des digitalen Wandels“ über „Führungskräfte, die sich um Digitales kümmern“. Letztere sollten übrigens ein technisches Grundverständnis mitbringen, rät Fortmann. Darüber hinaus sollte man bei ihrer Auswahl herausfinden, ob der- oder diejenige die „digitalen Veränderungen umarmt“. Denn schließlich stehen diese Führungskräfte „vor der operativen Herausforderung, sowohl non-digitale als auch digitale Felder zu bestellen“.

Ich kann zwar digital – aber kann ich auch führen?
So sehr man auch erahnen mag, worum es in der Ausgangsfrage als auch in der ausführlichen Beantwortung eigentlich geht – so sehr verwirren die neuen Wortschöpfungen, die sich um den Begriff Digital ranken. Und gehen dabei komplett an der eigentlichen – durchaus interessanten – Frage vorbei: Sind Vertreter der jungen Generation (gerne auch Generation Y genannt) die besseren Führungskräfte, weil sie jung und damit von Grund auf vertraut mit den Gegebenheiten unserer heutigen, digitalen Welt sind? Weil sie sich nicht ständig über die „neuen Möglichkeiten“ wundern müssen und deshalb mehr Zeit haben, die Vorteile, die sie bieten, ganz intuitiv und selbstverständlich zu nutzen. Sicherlich liegt darin unbestritten ein Vorteil. Den diese Generation eben auch dazu nutzt, neues Business zu schaffen. Neue Unternehmen zu gründen. Dabei können sie sich oftmals sehr sicher auf ihre Fertigkeiten und Expertise verlassen. Und schwupps – plötzlich boomt der Laden. Das Produkt funktioniert, die Idee findet Gleichgesinnte, Abnehmer, Nachahmer. Und schon ist man mitten drin im Wachstumsprozess. Und nun? Ist es an der Zeit, sich mit den Konsequenzen unternehmerischen Wachstums auseinanderzusetzen. Um diesen Prozess erfolgreich zu bestehen. Sich selbst und der eigenen Organisation eine Strategie und eine Struktur geben, kulturelle Leitbilder formulieren, neue Mitarbeiter integrieren und eine eigene Leadership Exzellence finden.
Keine leichten Aufgaben. Erst recht nicht, wenn das Tempo solcher Wachstumsphasen in der heutigen Zeit enorm zugenommen hat. Ob der eingetragene Geburtstag im Personalausweis hilft, sich für diese Aufgaben zu qualifizieren, darf bezweifelt werden. Da stimme ich Herrn Fortmann dann am Ende doch zu: Diejenigen, die in die digitale Welt hineingeboren wurden oder werden, sind nicht automatisch bessere Führungskräfte als die Generationen davor. Andersherum auch nicht.