Appreciative Inquiry

Appreciative Inquiry heißt frei übersetzt etwa “wertschätzende Untersuchung und Entwicklung” und ist ein Instrument der Organisationsentwicklung. Es schafft mit der Anlage von angenehmen Erfahrungen sowie Erfolgserlebnissen ein konstruktives Klima für Veränderungsprozesse. Diese Bestärkung bildet die Basis des künftigen Handelns im Team, im Business, in der Arbeitsplatzsituation.

Appreciative Inquiry funktioniert dabei pragmatisch: Bei diesem konstruktiven Ansatz wird betrachtet, was gut funktioniert und das bestärkend zum weiteren Aufbau genutzt. Der Fokus von konventionellen Problemlösungsansätzen dagegen liegt eher in der Problemanalyse und Problemvermeidung.

Daher eignet sich Appreciative Inquiry besonders für tendenziell kritische Entwicklungen wie Firmenübernahmen oder – zusammenschlüsse, betriebliche Strategieänderungen, Modernisierungs- und Veränderungsprozesse in Firmen, die Erschließung neuer Geschäftsfelder oder Märkte – also überall da, wo besondere Stress- oder Unsicherheitsfaktoren auftreten können.

Appreciative Inquiry ist eine der vielen Techniken und Strategien, die die Experten und Coaches des IPA bei Organisationsentwicklungs-/AO-Projekten und Moderationen von Veränderungsprozessen anwenden.
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Disney Kreativitätsstrategie

Die Disney Creativity Strategy, zu deutsch: Disney Kreativitätsstrategie, wurde von Robert Dilts bei Walt Disney entwickelt.

Wie es sich für einen der kreativsten und teils auch innovativsten Konzerne gehört, handelt es sich dabei um eine weithin einsetzbare Technik, um das kreative Denken und innovative Problemlösungen zu fördern.

Vergegenwärtigen Sie sich die Problemsituation – oder besser: Herausforderung – und nehmen Sie bei Ihren Überlegungen drei verschiedene Positionen ein.
Und das ganz wörtlich: Markieren Sie drei Flächen auf dem Boden, so dass Sie tatsächlich die Position des Träumers, des Realisten und des Kritikers einnehmen können.

Disney Kreativitätsstrategie
Als Träumer fragen Sie sich: „Was will ich?” – und denken sich jede Menge Wege, Alternativen und Ansätze aus. Das ist der visionäre Part, an dem erst mal alles möglich ist. Grenzen gibt´s keine.

Als Realist organisieren Sie Ihre Pläne und Möglichkeiten, evaluieren die wirklich machbaren Alternativen und entwickeln Vorgehenspläne und Maßnahmenpakete. Die richtige Frage ist hier: “Was will ich machen, damit meine Pläne Realität werden können?”.

In der Position des Kritikers testen Sie nun Ihren Plan oder Ihre Pläne aus. Fragen Sie sich: “Was kann schiefgehen?” und betrachten Sie vor allem mögliche Hindernisse, Engpässe und Defizite, die der Zielerreichung im Wege stehen könnten.

Diese Technik ist nur eine von vielen Kreativtechniken, die in unseren Trainings und Coachings angewendet werden. Seien Sie Realist und “fragen Sie uns!”.

Accelerated Learning

Das beschleunigte Lernen (Accelerated Learning) verfolgt mit verschiedenen Lernarragements das Ziel, das volle Lernpotenzial der Teilnehmer auszuschöpfen. Neues Wissen soll nachhaltig im Gedächtnis verankert und in neues Können umgesetzt werden. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass Menschen intensiv lernen und sich Können wirklich aneignen, wenn sie selbst Wissen kreieren, anstatt es nur zu konsumieren.

Dafür müssen im Trainingsprozess möglichst alle Sinne der Lernenden angesprochen werden: Sprechen und Hören, Beobachten und Vorstellungskraft, Nachdenken und logisches Problemlösen, Bewegen und Handeln. Um dies zu erreichen, wird der Lernprozess durchgehend mit teilnehmeraktivierenden Übungen untermauert.

Dem Trainer kommt die Rolle des kreativen Ermöglichers zu, der die Selbstlernprozesse bei den Seminarteilnehmern anstößt und führt, das Lernen selbst konsequent den Teilnehmern überlässt.

Die Vorteile des Accelerated Learning in der betrieblichen Weiterbildung sind:

  • höhere Nachhaltigkeit des Trainings
  • Beschleunigung des Lernprozesses
  • Besserer Transfer des Gelernten in Können und Performance
  • Verkürzung der Trainingszeiten
  • damit weniger Arbeitszeitausfall und Kostenersparnis.

Wollen Sie mehr wissen? Dann sind die Experten des IPA Instituts für Personalentwicklung und Arbeitsorganisation die richtigen Ansprechpartner für Sie.

World Café

Das World Café ist eine innovative Methode, Kommunikation innerhalb von Teams wie Seminar- oder Diskussionsgruppen anzuleiten, Menschen und Ideen unkompliziert zu vernetzen, interdisziplinär über den eigenen Tellerrand zu schauen und neue Ideen und Gedanken im wahrsten Sinne des Wortes auf den Tisch zu bringen.

Dabei werden kleine Gesprächsrunden an so genannten (womöglich auch so ausgestatteten) Café -Tischen platziert, wo sie Themen aus ihrem Arbeitsumfeld tiefgehend diskutieren. Es ist erwünscht, dass sowohl die “Gastgeber” als auch die Gäste die wichtigsten Ideen auf die Tischdecke schreiben, kritzeln oder malen oder diese auf große Karten oder auf “Platzdeckchen” schreiben und dann in die Mitte der Runde legen. Nach dem Ende der ersten Gesprächsrunde, bleiben die “Gastgeber” sitzen, während die “Meinungs-Botschafter” Schlüsselideen, Themen und Fragen in die nächste Gesprächsrunde einbringen. Wobei vor allem die Verlinkung der neuen und der bereits gefundenen Ideen und Impulse wichtig ist. Nach mehreren Runden werden die entstandenen Ergebnisse des “kollektiven Bewusstseins” ausgewertet und in Handlungsimpulse umgesetzt.

Die Experten des IPA Instituts für Personalentwicklung und Arbeitsorganisation zeigen Ihnen, wie man diese aktivierende Methode zur kreativen Kommunikations-, Motivations- und Handlungssteigerung als wertvolles Instrument einsetzt.

6 Thinking Hats

Die Sechs Denkhüte (6 Thinking Hats) bilden eine von Edward de Bono in den Achtziger Jahren entwickelte lösungsorientierte Kreativitätstechnik, die sich vor allem für die Gruppenarbeit eignet. Dabei übernimmt jedes Gruppenmitglied mit einem farbigen Hut auch eine bestimmte Einstellung, eine Perspektive, aus der heraus es das zu lösende Problem betrachtet, und die es womöglich sonst niemals bedacht hätte.

Die Hutfarben stehen für:

  • Weiß = Analytisches Denken, Tatsachenbezogen
  • Rot = Emotionales Empfinden, Gefühlsbezogen
  • Gelb = optimistische Annahmen wie Best-Case-Szenarien
  • Grün = Kreatives Denken, Assoziationen
  • Blau = Ordnung schaffen, Moderation, Prozessgestaltung
  • Schwarz = Kritisches Denken, Risiko- und Problembezogen, Worst-Case-Szenarien.

Die Methode wird unterschiedlich angewandt: Entweder, es werden wirklich Hüte ausgegeben, oder alle Teilnehmer stellen sich Hut und Hutfarbe nur vor. Entscheidend ist, dass ALLE Teilnehmer im wörtlichen wie im übertragenen Sinn dieselbe Hutfarbe tragen, so dass alle parallel arbeiten. Mit dem so genannten parallelen Denken soll sichergestellt werden, dass alle Positionen berücksichtigt und Konflikte innerhalb der Gruppe ausgeschlossen werden.

Wollen Sie mehr wissen? Dann sind die Experten des IPA Instituts für Personalentwicklung und Arbeitsorganisation die richtigen Ansprechpartner für Sie.