Das Gold in den Köpfen und Herzen der Mitarbeiter nicht verkümmern lassen – Talent Management

Nachdem wir in den letzten Jahren viel über die Folgen der Digitalisierung gelesen und auf Veranstaltungen gehört haben, reift mehr und mehr die Erkenntnis:

Nicht die Technologie, sondern Menschen machen im digitalen Zeitalter den Unterschied.

Während Technologie nahezu frei verfügbar wird und ähnlich wie physische Assets keine Markteintrittsbarriere mehr darstellt, sind es

motivierte und gut ausgebildete Talente, die über Wohl und Wehe eines Unternehmens entscheiden.

Doch was unter gut ausgebildet zu verstehen ist, das wandelt sich ebenso wie das Verständnis darüber, was als Talent und erfolgskritisch für ein Unternehmen anzusehen ist. Nicht zuletzt die regelmäßig veröffentlichten Übersichten des World Economic Forum zeigen, dass bei

den Fähigkeiten der Mitarbeiter ein radikaler Wandel stattfindet.

Waren es früher eher fachliche Skills, so sind es heute Kreativität, emotionale Intelligenz und kognitive Flexibilität, auf die es ankommt. Die Fähigkeit, sich laufend auf neue Situationen einzustellen und in komplexen Netzwerken zu denken und zu agieren, wird zum Dreh- und Angelpunkt eines erfolgreichen, sprich anpassungsfähigen Organismus im digitalen Zeitalter.

Lesen Sie hierzu mehr im Artikel der Computerwoche von Ursula Vranken und Marc Wagner (Detecon) 

Folgende Themen finden Sie hier:

  • Flexibel sein und in komplexen Netzwerken denken
  • Konformität war gestern
  • Die Umkehr der Machtverhältnisse
  • Die Neudefinition des Talent-Begriffs
  • Was steckt in mir und welchen Wert kann ich damit stiften?
  • How to survive – was brauchen wir, um glücklich und erfolgreich zu leben und arbeiten?
  • Weil sie es wollen und können

Artikel: 

Lasst das Gold in den Köpfen und Herzen eurer Mitarbeiter nicht verkümmern!

Fragen oder Tipps zum Aufbau einen Talent Managementkonzepts gewünscht? Hier nachlesen oder uns einfach anrufen – wir sind für Sie da – Ihr partner for people management.

 

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Resilienz im Digitalen Wandel – Interview

In der neuen Ausgabe des Unternehmermagazin (DUB Magazin), geht es um Digital Leadership und  auch um die Frage, warum Resilienz im Digitalen Wandel so eine große Rolle spielt. Das Magazin sprach mit IPA Chefin Ursula Vranken.

Die Mitarbeiterführung ist grundlegend für das Gelingen der digitalen Transformation. Unternehmen brauchen Digital Leader, so die Arbeitswissenschaftlerin Ursula Vranken. Sie gründete das Institut für Personalentwicklung und Arbeitsorganisation und rief den Digital Leadership Summit (DLS) ins Leben, bei dem einmal im Jahr Innovationsführer auf Entscheider treffen und von ihren Leuchtturmprojekten berichten. Vranken verrät, was Digital Leader kennzeichnet. 

Frau Vranken Ihnen liegt das Thema Resilienz, also die Fähigkeit, Krisen schnell zu verarbeiten, am Herzen. Wie hängt das mit digitaler Transformation zusammen?

Veränderungszyklen werden immer kürzer, Dinge werden schneller alt. Was früher zehn Jahre lang super lief, funktioniert heute zwei oder drei Jahre gut. Deshalb müssen wir viel mehr lernen. Unternehmen versäumen oft, ein Minimum Viable Product zu entwickeln, also eine Art Prototyp, mit dem sich am Markt erstes Feedback einholen lässt. Man muss Dinge schneller wieder verwerfen können. Noch bauen wir Häuser und Autos für die Ewigkeit, künftig müssen wir schneller wieder loslassen können. Das ist anstrengend.

Lesen Sie bitte den Artikel hier online weiter.

Raketenstart des Digital Leadership Summit DLS#3: Vordenker und Macher

Dritter „Digital Leadership Summit“ in Köln: Vordenker und Macher nehmen mit Erfolgskonzepten aus der Praxis die Angst vor der Digitalisierung


Es war ein Raketen-Start, der wach rüttelte: „Wollen wir so alt, langsam und satt werden wie Jogis Jungs?“, fragte DLS-Gründer und Unternehmer Joachim Vranken provozierend ins Schiff der Kölner Trinitatiskirche. Und machte mit der Parallele zur Auftakt-Pleite der deutschen Nationalmannschaft klar, was nicht nur einem Fußball-Team bei der WM, sondern auch der deutschen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb drohen kann.

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Keine Angst vor der Digitalisierung

„Wenn die Angst zu Flucht und Schockstarre führt, dann ist das die völlig falsche Antwort auf die Digitalisierung“, mahnte Dialego-CEO Andera Gadeib. Und ermunterte die rund 300 zuhörenden Führungskräfte, „auf Angriff“ zu gehen. Ihr Rat: „Lieber zweimal ‚Ja!‘ sagen als einmal ‚Ja, aber…‘“ Abgehängt werden, den Anschluss verlieren: Das wollte niemand beim dritten „Digital Leadership Summit“. Und so wurde es ein Tag gegen die Angst vor der Digitalisierung, bei dem die Vordenker und Macher aus Führung, Organisation und Recruitment wertvolle Tipps und innovative Konzepte geben und für die Praxis gewinnen konnten.

 „Wer nur dagegen ist, wird keinen Erfolg haben“,

mahnte Dr. Carsten Linz, Global Head des Center for Digital Leadership bei SAP. Und brachte zusammen, was in vielen Unternehmen noch getrennt gedacht wird: „Der CEO muss zum Digital-CEO werden!“

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Geschichte der Menscheit als Transformationsprozess mit Ranga Yogeshwar

Wissenschaftsjournalist und Bestsellerautor Ranga Yogeshwar nahm die Teilnehmer dann mit auf eine Reise durch viereinhalb Milliarden Jahre „Unternehmen Erde“. Und erklärte die Geschichte der Menschheit als Transformationsprozess: „Wir alle hier sind das Produkt von Disruption.“ Am einfachen Beispiel des Smartphones machte Yogeshwar deutlich, worauf sich Führungskräfte jeden Tag einstellen müssen: „Was heute neu ist, wird morgen zur Regel. Das iPhone ist gerade mal elf Jahre alt.“ „Wer ständig sagt, ‚Ich muss!‘, der ist nicht innovativ“, rief Yogeshwar zu mehr Gründergeist auf. Und mahnte – bei aller Begeisterung für die Digitalisierung – auch zur Verantwortung: „Wir brauchen eine WIR-Gesellschaft und sollten bei allen Innovationen stets fragen: für wen ist das und warum brauchen wir das?“ Denn klar ist: „Facebook, Google & Co. sind keine Wohltäter, sondern knallhartes Business.“

Mensch ist wichtiger denn je

Wie wichtig Menschen für den digitalen Wandel sind, brachte Ursula Vranken, DLS-Mitgründerin und Geschäftsführerin des IPA – Institut für Personalentwicklung und Arbeitsorganisation auf den Punkt. Ihr Appell: „Nur mit guten Talenten und verantwortungsbewusster Führung wird der Wandel gelingen.“

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Einblicke in die Praxis Mister Spex, Telekom, Vattenfall uvm.

Mit Eva Nöll von Europas größtem Online-Brillen-Händler „Mister Spex“ und Telekom-Manager Dr. Reza Moussavian von Europas größtem Telekommunikationskonzern gab es dann intensive Einblicke in die Praxis der Führung im digitalen Zeitalter. Moussavian machte dabei deutlich, wie hinderlich starre Hierarchien für den Unternehmenserfolg sind – und wie wichtig es ist, allen Mitarbeitern zumindest digitale Grundkompetenzen beizubringen. „Ich nenne das ‚Digitales Seepferdchen‘“, scherzte Moussavian. Wie der digitale Wandel gelingen kann, berichteten Felicitas von Kyaw vom Energiekonzern Vattenfall und Stephan Grabmeier von Kienbaum Consultants International. Grabmeiers Erfahrung: „Ohne rebellisch zu sein und Strukturen aufzubrechen, geht gar nichts.“ Und: Wer wirklich etwas verändern will, eckt oft an und macht sich nicht immer beliebt.
Doch am Ende waren sich beide einig: „Das Ergebnis lohnt sich und ist für den Erfolg des Unternehmens alternativlos.“ Mit der Vorstellung neuer Konzepte im HR-Management ging der dritte „Digital Leadership Summit“ in den Nachmittag. Dr. Anastasia Hermann, Head of Research bei StepStone Deutschland erläuterte die fünf Säulen des Recruitings. Joachim Skura von Oracle referierte über die „verwirrende Datenvielfalt“ für Personaler. Und Henner Knabenreich, Influencer von „Personalmarketing2Null.de“ stellte den Führungskräften die Frage: „Übernehmen Chatbots und Sprachassistenten die Bewerberansprache?“

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Networking unter Experten

Mit einer ausführlichen Diskussion und ausreichend Gelegenheit zum Networking endete der fast neunstündige DLS in der Kölner Trinitatiskirche, der sich in den drei Jahren seines Bestehens zur Leitveranstaltung für digitale Führung in Deutschland entwickelt hat – und von Unternehmen wie der Telekom sowie der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln unterstützt wird.

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Tipps für die Umsetzung eines guten Digital Leadership finden Sie in unseren Handlungsempfehlungen Digitalisierung.

SAVE THE DATE am 26.6.2019 geht der DLS#4 wieder an de Start

Ursula Vranken ausgewählt als Jurymitglied beim Deutschen Exzellenz-Preis 2019

Das Deutsche Institut für Service-Qualität und das DUB Unternehmer-Magazin küren mit dem „Deutschen Exzellenz-Preis“ jedes Jahr herausragende Leistungen deutscher Unternehmen und Unternehmer/-innen in den Kategorien Produkte & Dienstleistungen, Kampagnen & Kommunikation, Digitalisierung & Transformation, Führung & Verantwortung oder Manager & Macher.

Ich freue mich, in die Jury, bestehend aus renommierten Vertretern der Wirtschaft, Medien und Wissenschaft, aufgenommen worden zu sein.