If you'd like to learn more about us, please click here
Wir sind Mitglied im iMOVE Netzwerk
Die besten HR-Strategien, Experten, Interviews und PE-News: Fordern Sie kostenfrei die IPA-Institutsbriefe an!
„Ihr Training zeichnet sich durch eine hohe Praxisrelevanz aus, die es den Teilnehmern ermöglicht ihre Führungsfähigkeiten grundlegend zu erweitern…“
Matthias Abold, Vice President, Head Learning & Development EMEA
Weitere Kundenstimmen finden Sie hier »
Mit Halo-Effekt wird in der Psychologie eine Wahrnehmungsverschiebung bezeichnet, die sich oft auch im zwischenmenschlichen Bereich auswirkt. Der Halo-Effekt wird auch Hof-Effekt – von griech. halos = Lichthof – genannt, weil wie beim Sonnen-Halo ein bestimmter Aspekt andere „überstrahlt“: So wird von einzelnen Eigenschaften, die die ganze Wahrnehmung eines Menschen „überstrahlen“, unzulässig auf einen Gesamteindruck hochgeschlossen.
Ein typisches Beispiel: Ein gut aussehender und freundlicher Mitarbeiter wird unbewusst als besonders kompetent eingestuft, eine langhaarige Blondine in der Abteilungsleitung vielleicht als inkompetent. Beides womöglich sehr zu Unrecht.
Der Halo-Effekt kann auch bei psychologischen Tests und Assessments im Bewerbungs- und Arbeitsumfeld auftreten: Wenn vorhergehende Fragen oder Fragenreihen bestimmte Gedanken oder Gefühle auslösen, kann sich dies auf die Beantwortung der nächsten Fragen auswirken. Dieser Effekt ist so stark, dass er sogar für Partyspielchen genutzt wird, wo verdutzte Gäste durch angelegte Antwortketten dazu verführt werden, eine falsche, auf der „Überstrahlung“ beruhende Antwort auf eine unverhofft kommende Frage aus einem anderen Themenfeld zu geben. Der Halo-Effekt wurde besonders von Edward Thorndike und Gordon Allport beschrieben.
Vom Halo- zum Hallo-Effekt: Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich gerne an unsere Experten mit ihrem psychologischen Fachwissen:
0221 – 55 09 47 6
In unserem Lexikon finden Sie weitere interessante Artikel zu folgenden Fachbegriffen: