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Vom Kollegen zum Chef- so vermeiden Sie die schlimmsten Fehler

Der Wechsel in eine Führungsposition und besonders der Aufstieg im eigenen Team, also vom Kollegen zum Chef, ist mit vielen Unsicherheiten, neuen Erfahrungen aber oft auch mit vielen Anfängerfehlern verbunden. Einige Fehler kann man vermeiden- lesen Sie hier was Sie besser nicht tun sollten:

Weiter so- Führungskräfte beschäftigen sich gerne mit dem, was sie können und lösen die anfallenden Fachfragen in ihrer Abteilung. Führungsaufgaben wie Mitarbeitergespräche führen, Budgets planen u.a. bleiben auf der Strecke. Gefahr ist, dass sie nicht als Führungskraft wahrgenommen werden, sondern weiterhin als oberster Sachbearbeiter.

Reden statt zuhören

Viele neue Führungskräfte glauben sich immer und überall positionieren zu müssen. Sie fahren ihren  Mitarbeitern  über den Mund, unterbrechen sie oder machen bei jeder Gelegenheit deutlich, dass sie der Chef sind.

Alles Vage lassen – ohne Ziel ist jeder Weg der richtige?

Wer seinem Team überhaupt nicht mitteilt, was er von ihnen erwartet, sorgt schnell für Frust und hektischen Aktionismus. Keine klare Linie, keine klaren Ansagen, keine Strategie das sind die Zutaten für Konflikte im Team, aber auch zwischen Team und Chef.

Ich weiß was, was Du nicht weiß

Der neue Chef genießt den neuen Informationsvorsprung und macht ein großes Geheimnis aus wichtigen unternehmerische Daten und Entscheidungen (z.B. Auftragslage oder Change Projekte) . Er hält sie zu lange  zurück und riskiert damit, dass die Mitarbeiter sich demotiviert abwenden oder sogar den falschen Prioritäten hinterherlaufen.

Ich bin Chef, ich entscheide

Der neue Chef entscheidet zu viel alleine oder sogar gegen den ausdrücklichen Rat seiner Mannschaft. Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter nicht nach ihrer Meinung fragen  oder zu wenig mit ihnen kooperieren, riskieren viel. Sie verlieren die Motivation und Einsatzbereitschaft Ihrer Mitarbeiter.

Jammern und lästern über „die da oben“

Als Führungskraft über das Management her-zuziehen und das noch öffentlich beim Mittagessen, ist ein klares NO-Go. Erstens ist man nun selbst Teil des Managements und zweitens signalisiert man dadurch, dass man selber eher in der Mitarbeiter-Denke anstatt in Führungs-Denke unterwegs ist. Und last but not least. Illoylität rechnet sich nicht.

Weitere Infos zum Thema finden Sie in unserem IPA- Institutsbrief vom Kollegen zum Chef. Oder lieber Seminar/Coaching buchen? Das gibt es hier.