B-Society

Die B-Society ist ein 2007 in Dänemark gegründeter Verein, der für die Rechte der Spätaufsteher kämpft. Das heisst, dass die Arbeitnehmer ins Büro kommen können wann sie mögen, jeder nach seinem eigenen Rhythmus.

Wer morgens nicht so gut aus den Federn kommt, gehört zu den B-Typen, wer früh und dynamisch den Tag beginnt, ist ein A-Typ. Laut Schlafforschern sind nur etwa 10-15% der Bevölkerung A-Typen und bis zu 25% sind B-Typen – der Rest fällt irgendwo dazwischen. Camilla Kring, die Gründerin des Vereins, ist der Meinung, dass Länder, die von Innovationskraft, Kreativität, Konzepten und Wissen leben wollen, eine individuelle Lebenssituation schaffen müssen, die an die veränderten Arbeitsprozesse angepasst ist.

Die „B-Society” kämpft für mehr Flexibilität bei der Einteilung der Arbeitszeit und zeichnet Unternehmen aus in denen der Arbeitsrhythmus von B-Typen akzeptiert und respektiert wird. In Dänemark gibt eine B-Hochschule wo der Unterricht erst ab 10:00 Uhr beginnt und es wurde in Zusammenarbeit mit „Livejob” eine Online-Jobdatenbank für B-Typen eingerichtet.