Employer Branding – Sei ein guter Arbeitgeber und sprich drüber

„Employer Branding – Sei ein guter Arbeitgeber und sprich drüber“, unter diesem Leitgedanken steht das Interview mit dem HR Blogger Henner Knabenreich, in unserem IPA Institutsbrief „Mitarbeiter begeistern“.

Einen kleinen Vorgeschmack auf den höchst lesenswerten Beitrag findet Ihr hier:

Henner, worum geht es eigentlich bei Employer Branding?

Letztendlich geht es darum, sich als Arbeitgeber bei potenziellen Bewerbern und Mitarbeitern zu positionieren. Sei ein guter Arbeitgeber und sprich darüber, so könnte man es zusammenfassen. Employer Branding-Experten werden ob der Antwort jetzt natürlich die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Alles, was ich als Arbeitgeber nach außen kommuniziere, zahlt auf eine wie auch immer geartete „Arbeitgebermarke“ ein. Getreu dem Motto „Man kann nicht nicht kommunizieren“, kann man nicht nicht Employer Branding betreiben. Wichtig ist es, seine Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten und diese nach außen zu kommunizieren und nach innen zu leben.

 Welchen Nutzen haben Arbeitgebersiegel für Unternehmen?

Arbeitgebersiegel ist ja nicht gleich Arbeitgebersiegel. Aber der wesentliche Nutzen von Arbeitgebersiegeln besteht darin, deren Anbietern die Taschen voll zu machen. Die Relevanz dieser Siegel bei Bewerbern ist relativ unbedeutend, da gibt es verschiedene Erhebungen zu. Wirklich relevant und aussagekräftig sind, sage ich mal, maximal 2 der knapp 200 Siegel. Am bedeutungslosesten sind die, die man erhält, ohne etwas dafür tun zu müssen, bis auf die Tatsache, dem Anbieter einen fetten Batzen Geld in die Hand zu drücken und für ein Jahr eine Lizenz zu erwerben, mit dem Siegel zu werben – so wie bspw. bei den FOCUS-Siegeln. Egal ob „Fairness im Job“ oder andere FOCUS-Siegel. Leider finden die Anbieter immer wieder Dumme, die auf diese Siegel hereinfallen und in lauter Panik, keine Bewerber zu bekommen, diese einkaufen. Dass das Geld besser in zielgruppenorientierten Personalmarketingmaßnahmen investiert wäre, sei nur am Rande erwähnt.

Weitere Fragen beantwortet Henner und gibt überraschende Antworten („Wenn wir ganz ehrlich sind, bräuchten wir Personalmarketing nicht.„)

Welche Fehler machen Unternehmen beim Personalmarketing?

Was bringen Mitarbeiterempfehlungen für das Employer Branding?

Wie setzen Unternehmen People Analytics am besten ein?

Brauchen Arbeitgeber wirklich Employer Branding?

Wie sieht ein erster Schritt zu gutem Personalmarketing aus?

 

Hier geht es zum virensicheren und kostenlosen Download des IPA -Briefes. 

Außerdem im Interview: Tanja Friederichs, VP Human Ressource, bei der Puls GmbH zum Aufbau des Innovation Lab in Wien.