Digitale Transformation braucht Digital People Management

Digitale Transformation braucht Digital People Management sagt Ursula Vranken, CEO des IPA Institut für Personalentwicklung & Arbeitsorganisation. Sie stellt fest, dass sich in allen Unternehmensbereichen durch die Digitalisierung Aufgaben und Prozesse ändern.  So ist es ist auch  kein Wunder, dass sich diese massiv auf die Themen People Management, Führung, Kultur und Arbeitsorganisation auswirken.

Hierzu gibt es viele hochkarätige Diskussionsrunden, Blogs und Veranstaltungen. Allen voran sei der Digital Leadership Summit genannt, der einmal jährlich die top Digital Leader, wie zum Beispiel Dr. Carsten Linz, nach Köln einlädt.  Auf der von Vranken mitgegründeten Konferenz geht es einmal im Jahr darum, wie sich Unternehmen wandeln müssen und warum Führungskräfte moderne Werte wie Agilität heute mehr fördern und einfordern müssen als klassische Werte wie Stetigkeit und Perfektionismus.

Die Ausgangssituation: Digitalisierung  bedroht Arbeitsplätze und schafft neue Jobs zugleich

Laut Studien des  Bitkom erwarten zwei Drittel bis drei Viertel der Unternehmen, dass es künftig mehr spezialisierte Tätigkeiten geben wird.Während an manchen Stellen Arbeitsplätze entfallen werden, entstehen in anderen Feldern neue Jobs und Herausforderungen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht davon aus, dass in  Deutschland mit dem digitalen Wandel in der Produktion ( Stichwort Industrie 4.0) rund 430.000 neue Stellen entstehen, aber gleichzeitig auch  um die 490.000 Jobs verloren gehen.

Veränderungen stehen vor der Tür

Alles das belegt: Veränderungen stehen vor unserer Tür und drängen sich mit  Gewalt in unser Leben, in unser Haus und unsere Unternehmen. Die Digitalisierung ist kein „Fieber“- und erst recht kein Virus- , der bald wieder vorbei geht, sondern die zukünftige Basis für Produktivität, Fortschritt und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft.


Sie suchen den passsenden Sparringspartner, Berater und Coach, der Ihnen nicht nur in der Krise hilft Ihr Business nach vorne zu bringen? Hier finden Sie uns.


Digitalisierung braucht Kulturwandel

Digitale Technologien verändern Aufgaben- und Kompetenzprofile, verändern die Art miteinander zu kommunizieren und schaffen völlig neue Möglichkeiten der Kollaboration. Arbeit und Führung wird anders. Was für den einen ein Horrorszenario ist, ist für den anderen langersehnte Hoffnung, die möglichst schnell in Form von Agilität, Entbürokratisierung und mehr innvativem Denken in Erfüllung gehen sollte.

Keine reine Frage der Technologie – Digitale Transformation braucht Digital People Management

Technologie wälzt die Geschäftsmodelle und -prozesse in vielen Branchen um, aber dennoch ist die digitale Transformation nicht eine Frage der Technologie, sondern besonders eine Frage exzellenter Führung und mutigem People Management. Digital People Management heißt nämlich proaktiv die Chancen der Digitalisierung  zur Verbesserung der Arbeitswelt und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern und Unternehmen zu nutzen.

Digital People Management stellt den Menschen als selbstbewussten, selbstbestimmten und selbstverantwortlichen Gestalter und Treiber der sozialen Innovationen in den Mittelpunkt einer modernen Arbeitswelt.

Digital Leader für die Zukunft

Die neuen Geschäftsmodelle erfordern einen neuen Typus von Führungskräften, den Digital Leader. Er muss in der Lage sein, diese Geschwindigkeit mitzugehen, Strategien zu entwerfen und Mitarbeiter aktiv daran zu beteiligen, sagt Ursula Vranken. Digital Leader verbinden Technik und Menschen sinnstiftend für eine gemeinsame Zukunft. Wie aber geht Digital Leadership und welches sind die wichtigsten 7 Kompetenzen des Digital Leader? Antworten finden Sie hier.

 Jetzt zukunftsfähige Organisationen aufbauen

Deswegen müssen wir uns – und damit sind Entscheider, Geschäftsführer, Personaler, Führungskräfte und Mitarbeiter gemeint- jetzt mit neuen Ansätzen der Unternehmensorganisation und Führung beschäftigen, um Lern- und Experimentierräume für Management und Mitarbeiter zu schaffen. Digitaler Wandel braucht neue Konzepte der Führung und Mitarbeiterbeteiligung.

Wir müssen Antworten auf drängende Zukunftsfragen wie diese finden, diskutieren und aushandeln:

# Digitale Organisation: Wie sehen neue Konzepte der Organisationsentwicklung aus ?

# Digital Leadership Wie geht Führung in einer partizipativen, transparenten Arbeitswelt?

# Talent Management  Wie finden, binden und entwickeln wir die richtigen Talente für die Arbeitswelt von morgen?

Antworten dazu gibt Ursula Vranken mit Ihrem Expertenteam vom IPA Institut.


SERVICE:
Das IPA entwickelt mit Ihnen passgenaue Organisations- und Führungsstrategien für die digitale Arbeitswelt. Dabei steht immer der Mensch im Zentrum unserer Überlegungen. So schaffen wir mit Ihnen die leistungsfähige Organisation von morgen. Wir sind Ihr Partner for People Management.


Lesetipp

IPA Magazin „Führen neu denken“
Expertenberichte, Interviews mit Top Leadern, Strategie- und Umsetzungs-Know- how zu Leadership, Change & Digitalisierung, New Work & Talent Management – alles rund um people management- lesen Sie im Magazin (1x Quartal) Jetzt lesen!

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Digitale Transformation braucht Digital People Management

Digitale Transformation braucht Digital People Management sagt Ursula Vranken, CEO des IPA Institut für Personalentwicklung & Arbeitsorganisation. Sie stellt fest, dass sich in allen Unternehmensbereichen durch die Digitalisierung Aufgaben und Prozesse ändern.  So ist es ist auch  kein Wunder, dass sich diese massiv auf die Themen People Management, Führung, Kultur und Arbeitsorganisation auswirken.

Hierzu gibt es viele hochkarätige Diskussionsrunden, Blogs und Veranstaltungen. Allen voran sei der Digital Leadership Summit genannt, der einmal jährlich die top Digital Leader, wie zum Beispiel Dr. Carsten Linz, nach Köln einlädt.  Auf der von Vranken mitgegründeten Konferenz geht es einmal im Jahr darum, wie sich Unternehmen wandeln müssen und warum Führungskräfte moderne Werte wie Agilität heute mehr fördern und einfordern müssen als klassische Werte wie Stetigkeit und Perfektionismus.

Die Ausgangssituation: Digitalisierung  bedroht Arbeitsplätze und schafft neue Jobs zugleich

Laut Studien des  Bitkom erwarten zwei Drittel bis drei Viertel der Unternehmen, dass es künftig mehr spezialisierte Tätigkeiten geben wird.Während an manchen Stellen Arbeitsplätze entfallen werden, entstehen in anderen Feldern neue Jobs und Herausforderungen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht davon aus, dass in  Deutschland mit dem digitalen Wandel in der Produktion ( Stichwort Industrie 4.0) rund 430.000 neue Stellen entstehen, aber gleichzeitig auch  um die 490.000 Jobs verloren gehen.

Veränderungen stehen vor der Tür

Alles das belegt: Veränderungen stehen vor unserer Tür und drängen sich mit  Gewalt in unser Leben, in unser Haus und unsere Unternehmen. Die Digitalisierung ist kein „Fieber“- und erst recht kein Virus- , der bald wieder vorbei geht, sondern die zukünftige Basis für Produktivität, Fortschritt und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft.


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Digitalisierung braucht Kulturwandel

Digitale Technologien verändern Aufgaben- und Kompetenzprofile, verändern die Art miteinander zu kommunizieren und schaffen völlig neue Möglichkeiten der Kollaboration. Arbeit und Führung wird anders. Was für den einen ein Horrorszenario ist, ist für den anderen langersehnte Hoffnung, die möglichst schnell in Form von Agilität, Entbürokratisierung und mehr innvativem Denken in Erfüllung gehen sollte.

Keine reine Frage der Technologie – Digitale Transformation braucht Digital People Management

Technologie wälzt die Geschäftsmodelle und -prozesse in vielen Branchen um, aber dennoch ist die digitale Transformation nicht eine Frage der Technologie, sondern besonders eine Frage exzellenter Führung und mutigem People Management. Digital People Management heißt nämlich proaktiv die Chancen der Digitalisierung  zur Verbesserung der Arbeitswelt und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern und Unternehmen zu nutzen.

Digital People Management stellt den Menschen als selbstbewussten, selbstbestimmten und selbstverantwortlichen Gestalter und Treiber der sozialen Innovationen in den Mittelpunkt einer modernen Arbeitswelt.

Digital Leader für die Zukunft

Die neuen Geschäftsmodelle erfordern einen neuen Typus von Führungskräften, den Digital Leader. Er muss in der Lage sein, diese Geschwindigkeit mitzugehen, Strategien zu entwerfen und Mitarbeiter aktiv daran zu beteiligen, sagt Ursula Vranken. Digital Leader verbinden Technik und Menschen sinnstiftend für eine gemeinsame Zukunft. Wie aber geht Digital Leadership und welches sind die wichtigsten 7 Kompetenzen des Digital Leader? Antworten finden Sie hier.

 Jetzt zukunftsfähige Organisationen aufbauen

Deswegen müssen wir uns – und damit sind Entscheider, Geschäftsführer, Personaler, Führungskräfte und Mitarbeiter gemeint- jetzt mit neuen Ansätzen der Unternehmensorganisation und Führung beschäftigen, um Lern- und Experimentierräume für Management und Mitarbeiter zu schaffen. Digitaler Wandel braucht neue Konzepte der Führung und Mitarbeiterbeteiligung.

Wir müssen Antworten auf drängende Zukunftsfragen wie diese finden, diskutieren und aushandeln:

# Digitale Organisation: Wie sehen neue Konzepte der Organisationsentwicklung aus ?

# Digital Leadership Wie geht Führung in einer partizipativen, transparenten Arbeitswelt?

# Talent Management  Wie finden, binden und entwickeln wir die richtigen Talente für die Arbeitswelt von morgen?

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IPA Magazin „Führen neu denken“
Expertenberichte, Interviews mit Top Leadern, Strategie- und Umsetzungs-Know- how zu Leadership, Change & Digitalisierung, New Work & Talent Management – alles rund um people management- lesen Sie im Magazin (1x Quartal) Jetzt lesen!

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Führen aus der Ferne – Remote Leadership

Gemeinsam mit dem Eco Verband richtet das IPA am 14.4.2020 ein Webinar aus zum Thema Führen aus der Ferne – Remote Leadership.

IPA  Gründerin Ursula Vranken gibt konkrete Tipps was jetzt zu tun ist und wie Führungskräfte die Corona Krise mit guter virtueller Führungsarbeit meistern.

Anmeldungen bitte hier.

Worum es geht:

Die Führung von Teams verlangt bereits „unter einem Dach” zahlreiche Führungskompetenzen. Wenn statt „Zwischen-Tür-und-Angel“-Gesprächen plötzlich E-Mail-Verkehr und Telefonate für Beziehung sorgen müssen und statt dem Austausch in der Kantine Web-Sessions den nötigen Kommunikationsfluss ermöglichen sollen, wird schnell klar, wie komplex diese Aufgabe ist. Manager, die aus der Ferne erfolgreich führen wollen, brauchen Empathie, starke Führungs- und Kommunikationskompetenzen. Wir zeigen in diesem Webinar auf, worauf es ankommt.


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So nah und doch so fern – Führung Globaler Teams

Christina Schulte-Kutsch ist Vice President Leadership Development & Culture bei der Telekom und führt  ein global aufgestelltes Team von Bonn aus. Wir sprachen mit ihr über die Herausforderungen, die das virtuelle Führen für sie und ihre Mitarbeiter mit sich bringen. (Das Interview wurde im April 2019 mit Christina Schulte-Kutsch geführt. Inzwischen hat sie eine neue Rolle angenommen, aber die Tipps sind auch heute noch wichtig).

Frau Schulte-Kutsch, wie sieht Ihre Führungssituation konkret aus?

Um konzernweit beste Lösungen anzubieten können, ist mein Bereich mit seinen 50 Mitarbeitern global aufgestellt: 60% meiner Mitarbeiter arbeiten an verschiedenen Standorten in Deutschland, die anderen 40% in unseren internationalen Einheiten – insgesamt in 11 verschiedenen Ländern. Die Fähigkeit zur virtuellen Kooperation ist daher Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Was sind die größten Herausforderungen für ein Team, das an verschiedenen Orten verteilt sitzt und arbeitet?

Führung und Zusammenarbeit  beruhen auf Kommunikation. Als Team sind wir jedoch selten alle an einem Ort – dieses liegt an den unterschiedlichen Arbeitsorten, aber auch an der Nutzung von „mobile working“. Wir organisieren uns daher primär über virtuelle Kommunikation: Telefonate, E-Mails oder Videokonferenzen. Dieses erfordert nicht nur technisches Know-how, sondern auch eine klare Kommunikation, eine offene FeedbackKultur und gegenseitiges Vertrauen.

Auf was achten Sie besonders in der Führung? 

Virtuelle Führung ist mehr als die Nutzung von IT-Tools, vielmehr beschreibt der Begriff eine moderne, offene Führungskultur: es geht um ein entsprechendes Mindset. Der Schlüssel zum Erfolg ist hierbei das Thema Feedback: Da informelle Treffen und ein kurzer Austausch bei einem Kaffee nicht mehr möglich ist, ist es mir umso wichtiger, dass wir uns im Team regelmäßig Feedback geben, unsere Arbeitsweise hinterfragen und bewusst neue Kommunikationswege, z.B. moderne Kollaborationstools ausprobieren.

Mehr erfahren…

Der vollständige Artikel mit der Frage, welche die wichtigsten Voraussetzungen für virtuelle Führung sind sowie ein Interview mit Katharina Krentz von Bosch zur Methode „Working out Loud“ kann im  IPA Institutsbrief Digital Work nachgelesen  werden. Jetzt virensicher downloaden.


 Lesetipp

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So nah und doch so fern – Führung Globaler Teams

Christina Schulte-Kutsch ist Vice President Leadership Development & Culture bei der Telekom und führt  ein global aufgestelltes Team von Bonn aus. Wir sprachen mit ihr über die Herausforderungen, die das virtuelle Führen für sie und ihre Mitarbeiter mit sich bringen. (Das Interview wurde im April 2019 mit Christina Schulte-Kutsch geführt. Inzwischen hat sie eine neue Rolle angenommen, aber die Tipps sind auch heute noch wichtig).

Frau Schulte-Kutsch, wie sieht Ihre Führungssituation konkret aus?

Um konzernweit beste Lösungen anzubieten können, ist mein Bereich mit seinen 50 Mitarbeitern global aufgestellt: 60% meiner Mitarbeiter arbeiten an verschiedenen Standorten in Deutschland, die anderen 40% in unseren internationalen Einheiten – insgesamt in 11 verschiedenen Ländern. Die Fähigkeit zur virtuellen Kooperation ist daher Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Was sind die größten Herausforderungen für ein Team, das an verschiedenen Orten verteilt sitzt und arbeitet?

Führung und Zusammenarbeit  beruhen auf Kommunikation. Als Team sind wir jedoch selten alle an einem Ort – dieses liegt an den unterschiedlichen Arbeitsorten, aber auch an der Nutzung von „mobile working“. Wir organisieren uns daher primär über virtuelle Kommunikation: Telefonate, E-Mails oder Videokonferenzen. Dieses erfordert nicht nur technisches Know-how, sondern auch eine klare Kommunikation, eine offene FeedbackKultur und gegenseitiges Vertrauen.

Auf was achten Sie besonders in der Führung? 

Virtuelle Führung ist mehr als die Nutzung von IT-Tools, vielmehr beschreibt der Begriff eine moderne, offene Führungskultur: es geht um ein entsprechendes Mindset. Der Schlüssel zum Erfolg ist hierbei das Thema Feedback: Da informelle Treffen und ein kurzer Austausch bei einem Kaffee nicht mehr möglich ist, ist es mir umso wichtiger, dass wir uns im Team regelmäßig Feedback geben, unsere Arbeitsweise hinterfragen und bewusst neue Kommunikationswege, z.B. moderne Kollaborationstools ausprobieren.

Mehr erfahren…

Der vollständige Artikel mit der Frage, welche die wichtigsten Voraussetzungen für virtuelle Führung sind sowie ein Interview mit Katharina Krentz von Bosch zur Methode „Working out Loud“ kann im  IPA Institutsbrief Digital Work nachgelesen  werden. Jetzt virensicher downloaden.


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Führen neu denken – Digital Leadership jetzt erst recht!

Führen neu denken – Digital Leadership jetzt erst recht!, so heißt der Titel des neuen IPA-Magazins.
Wir haben alles wichtige für das Führen in Ausnahmezeiten zusammengestellt:

Nichts hat uns je so in Atem gehalten, wie das aktuell grassierende Coronavirus. Derzeit erleben wir hautnah, was es heißt, in einer VUKA-Welt zu leben, in der sich wirtschaftliche Parameter von jetzt auf gleich verändern.
Wir sprachen mit Vivek Menon von Danfoss eSteering, der erklärt was Digital Leader jetzt tun müssen und wie Employee Engagement funktionieren kann. Lesen Sie das spannenden Interview im IPA-Magzin.

Wie gestaltet sich Führen in der Krise? Warum Manager jetzt in die Zukunft investieren sollten und die moderne Arbeitsorganisation vorantreiben müssen, erklärt Ursula Vranken.

Und warum Sandwich Manager umschulen müssen wird ebenfalls erläutert.

Wie geht Online-Coaching und wie geht virtuelle Führung? Das erfahren Sie ebenfalls im aktuellen IPA Magazin. Viel Spaß bei der Lektüre!

Hier können Sie den Download-Link zum virensicheren Flipbook anfordern und Teil der IPA Community werden.


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Coronavirus: Die Kraft der Krise nutzen

Das Coronavirus breitet sich in Deutschland rasant aus. In den kommenden Wochen wird es keine Veranstaltungen geben, Firmen entsenden ihre Mitarbeiter reihenweise ins Home-Office, Schulen und Kindergärten sind dicht. Hinzu kommen die aktuellen Nachrichten von den Kurseinbrüchen des DAX und der massiven wirtschaftlichen Schieflage, in die China wegen des Virus geraten ist. Während der eine Unternehmenslenker angesichts dieser Szenarien die wirtschaftliche Apokalypse nahen sieht, ergreifen Vordenker jetzt die Chancen, die jede Krise bietet.

Coronavirus: Wie ein Tsunami über uns hereingebrochen

Kein Thema hält uns aktuell so in Atem wie das aktuell grassierende Coronavirus. Panisch schotten sich immer mehr Länder ab, Schulen und Kitas schließen, die Bevölkerung wappnet sich mit Hamsterkäufen für potenziell bevorstehende Notzeiten und in den Unternehmen steht Managern die Unsicherheit und Nervosität ins Gesicht geschrieben. Sie fragen sich: Was tun? Ihre Antwort lautet allzu oft: Auf die Bremse treten.

Dort, wo in den letzten Wochen und Monaten Zukunftsprojekte ausbaldowert wurden, herrscht plötzlich Stillstand. Über Nacht müssen Cost-Cutting-Maßnahmen aus dem Hut gezaubert und durchgedrückt werden. Mitarbeiter, vom Studenten bis zum Experten in der Probezeit, werden entlassen und der Notfall-Modus wird eingestellt. Keine Wunder also, dass auch der Ruf, jetzt bloß nicht an Zukunftsthemen wie New Work, selbstorganisierende Teams oder die agile Organisation zu denken, lauter wird.

In der Krise in die eigene Innovationsfähigkeit investieren

So ist das häufig. In Zeiten der Krise werden Investitionen in die eigene Innovationsfähigkeit oftmals als unnötiger Luxus angesehen und Innovationsbudgets stark gekürzt. Zudem stellt das höhere Risiko des Scheiterns für viele Unternehmen ein großes Hemmnis dar, Geld in die Hand zu nehmen.

Auch wenn es scheinbar paradox ist, müssen Untenehmer dennoch heute schon an Übermorgen denken. Innovationen sind eine Investition in die Zukunftsfähigkeit der eigenen Organisation und gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erforderlich, um schneller als der Wettbewerb aus der Krise herauszufinden und nach der Krise eine bessere Wettbewerbsposition zu haben.

Gerade jetzt: Neues Wissen, neue Methoden, neue Produkte

Das zeigt nicht nur die Erfahrung, sondern eine Analyse auf Basis quantitativ-wissenschaftlicher Methoden des Investment Advisors ALPORA. Dieser zufolge investieren Innovationsführer in umsatzschwachen Phasen gerade in neues Wissen, neue Methoden oder neue Produkte, um sich nach der Krise am umkämpften Markt behaupten zu können.

Poor Peformer sind tatenlos

Nur die Poor Performer sparen an diesem Treibstoff für die Zukunftsfähigkeit ihres Unternehmens und müssen dann tatenlos zusehen, wie der Wettbewerb auf der Überholspur an ihnen vorbeirauscht, hat die Konjunktur erstmal wieder angezogen.  Antizyklisch zu denken, zahlt sich also aus.


Lesetipp
Sandwich Manager was bleibt übrig von der Macht?


Last der Krise gemeinsam gestalten mit  New Work

Das gilt auch für die New-Work-Thematik. Denn aktuell zeigt sich, dass die Player, die bereits virtuell arbeiten und Vertrauen und Verantwortung an Mitarbeiter übertragen haben ganz eindeutig im Vorteil sind. New Work geht zum Beispiel einher mit einer digital vernetzten, aber auch vertrauensvollen Kultur, in der alle an einem Strang ziehen, den gleichen Zielen folgen und wissen, wie sie diese selbständig erreichen.

Rettung Homeoffice – der Digital Workplace

Jetzt, da immer mehr Unternehmen ihre Mitarbeiter wegen der Corona-Krise im Home-Office arbeiten lassen, zeigt sich, wer hier gut aufgestellt ist und wer nicht. Praktisch uneingeschränkt arbeitsfähig ist die Start-Up-Szene, die New Work lebt und sich nicht nur als nettes Accessoire auf die Homepage pappt. Das zeigt sich daran, dass hier von einem Tag auf den anderen alle Arbeitsplätze im Büro verwaist sein können, weil von zu Hause gearbeitet wird. Und das ohne jede Störung oder Einschränkungen, weil die Kommunikationsstruktur stimmt und auch die technische Infrastruktur.

 Europäische Zentralbank (EZB) probt den New-Work-Ernstfall

Die großen Tanker unserer Wirtschaft sind dagegen deutlich schwerfälliger. Die Europäische Zentralbank (EZB) musste den New-Work-Ernstfall zum Beispiel erstmal „üben“ und schickte ihre Belegschaft ins Home-Office. Aber erstmal testweise. Um zu sehen, ob die hauseigene IT für den Fall gerüstet ist, dass alle 3700 Beschäftigten der Notenbank im Notfall von zuhause arbeiten könnten. Laut der Studie Recruiting Trends 2020 ist die EZB damit noch gut aufgestellt. Im Schnitt hat in Deutschland nur jeder vierte Arbeitnehmer überhaupt die Möglichkeit, von zuhause zu arbeiten.

Digital Leader mit starken Teams sind jetzt gefragt

An diesen Beispielen zeigt sich: Neue Arbeitskonzepte sind eben doch mehr als das hip eingerichtete Büro mit dem ganzen Work-Life-Balance- und Entspannungsschnickschnack drumherum. Das ist nur Fassade. New Work ist vor allen Dingen: Eine Mindset. New Work handelt von Digital Leadern, die Verantwortung übertragen, ihre Teams coachen, ihnen als Ansprech- und Sparringpartner beiseite stehen, wenn diese es brauchen, die es aber auch aushalten können, ihre Mitarbeiter einfach mal machen zu lassen. Auch von zuhause aus, ohne die Kontrolle zu haben, ob der Mitarbeiter wirklich nine to five in die Tasten haut oder nicht.

Zu New Work gehören aber auch Mitarbeiter, die dieses Angebot annehmen und eigenverantwortlich arbeiten. Dafür werden ganz selbstverständlich agile Arbeitsweisen und digitale Prozesse genutzt, die die Zusammenarbeit erleichtern. Das ist New Work – etwas völlig anderes als das klassische Control-and-Demand von anno dazumal. 

Neue Führung vernetzt

Digital Leader müssen jetzt mehr denn je „beidhändig“ führen. Einerseits müssen Sie die Kosten und Effizienz im Blick behalten, retten was zu retten ist und gleichzeitig die Mitarbeiter-Motivation aufrechterhalten. Dazu müssen Sie – auch virtuell- nah an ihren Teams dranbleiben und auf hierarchische command & control Attitüden verzichten.

Ihr Mehrwert in der Krise wird daran gemessen, wie gut sie das Netzwerk orchestrieren, eine lebendige Kommunikation sicherstellen, Mitarbeiter coachen und ob es Ihnen gelingt ihre Teams sicher durch die stürmische See zu  navigieren. Wir wünschen allen viel Erfolg dabei und bleiben Sie gesund!


Lesetipp

IPA Magazin zu Führen neu denken
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Zum 100. Geburtstag des Betriebsrätegesetzes: Ergraute Eminenz

Februar 1920 schlug die Geburtsstunde des Betriebsrätegesetzes. Zum 100. Geburtstag stellen wir uns die Frage: Ist der Senior unter den Gesetzen nicht inzwischen in die Jahre gekommen? Unser Eindruck: Gerade in agilen Umfeldern sind zeitgemäßere Formen der betrieblichen Mitbestimmung gefragt. Wir haben dazu mit Experte Dr. Hagen Lesch, Leiter des Kompetenzfelds Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen beim Institut der Deutschen Wirtschaft (IW), gesprochen.

 

In seiner Entstehungszeit war das Betriebsrätegesetz revolutionär. Erstmals konnten Mitarbeiter die Geschäftsleitung mit Rat und Tat unterstützen. Betriebsräte wirkten bei der Einführung neuer Arbeitsmethoden mit, entwarfen Dienstvorschriften mit und verhandelten Tarifverträge aus. Auch der Unfall- und Gesundheitsschutz gehört seit jeher zu den klassischen Aufgaben eines Betriebsrates (BR).

Außerdem hat er hat Einblicke in Betriebsvorgänge, ein Mitspracherecht bei Einstellungen oder Entlassungen und Restrukturierungen. Er darf außerdem bei Ordnungs- und Verhaltensregeln im Unternehmen mitreden, bei Arbeitszeit- und Überstundenregelungen sowie bei der betrieblichen Lohngestaltung.

Ein bunter Strauß an Mitbestimmungsmöglichkeiten, den der Gesetzgeber Betriebsräten vor 100 Jahren da einräumte. Dennoch stellt sich die Frage: Ist das Konzept noch in allen Umfeldern zeitgemäß? Denn bei weitem hat nicht mehr jedes Unternehmen einen BR. „Ein Betriebsrat existiert gerade mal in 9 Prozent aller Betriebe mit mindestens fünf Mitarbeitern“, konstatiert Dr. Hagen Lesch, Leiter des Kompetenzfelds Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen beim Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) im IW-Kurzbericht 11/2020. „Während in kleineren und mittleren Betrieben selten ein Betriebsrat gewählt wird, ist er in Betrieben mit mehr als 500 Mitarbeitern Standard.“

Betriebliche Mitbestimmung: Deutschland ist zwiegespalten

Wenn es um die betriebliche Mitbestimmung geht, ist Deutschland also zwiegespalten, bestätigt uns Lesch im exklusiven Interview explizit. Während das Konstrukt BR bei den großen Playern noch „ganz gut“ funktioniere, scheint es in der Welt der kleinen und mittelständischen Betriebe und der Startups ein Auslaufmodell zu sein.

„Generell ist ein kollektives Vertretungsorgan jedoch gut“, sagt uns Dr. Hagen Lesch in diesem Zusammenhang, „denn so haben Beschäftigte ein Gremium, um ihre Anliegen oder Probleme zu artikulieren.“ Ist dieses nicht vorhanden, sei die Gefahr groß, dass Demotivation um sich greift. Im schlimmsten Fall führt das zur inneren oder sogar einer echten Kündigung.

Mitbestimmung – gerade bei den kleinen Playern immer wichtiger

Der Grund: Ohne Mitspracherecht fühlen sich Mitarbeiter nicht in Betriebsabläufe und Entscheidungen eingebunden. Doch gerade das ist bei kleineren Unternehmen ungemein wichtig. Hier agieren Mitarbeiter mehr und mehr als Micromanager in ihrem eigenen kleinen Bereich.

Um hier die richtigen Entscheidungen treffen zu können, müssen sie informiert werden:

  • Wohin entwickelt sich das Unternehmen?
  • Welche Ziele hat es?
  • Wie kann die eigene Arbeit zur Erreichung der Visionen beitragen?
  • Wie kann das eigene Team dazu motiviert werden?

Alternativen zum BR

Aber Moment, betont Lesch. Die Abwesenheit eines Betriebsrates bei inhabergeführten Betrieben gehe nicht zwangsläufig damit einher, dass die Partizipation von Beschäftigten in kleineren Unternehmen und im Mittelstand nicht stattfände. Sie findet in manchem Betrieb statt. Nur anders.


Das Event für Entscheider: Digital Leadership Summit 18.6.2020
Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Arbeit, die Kommunikation und auf Firmen-Prozesse? Wie beeinflusst sie Führung, Personalmanagement und Unternehmensstrategien? Antworten gibt es beim Digital Leadership Summit am 18. Juni 2020 bei Diskussionen und Keynotes mit Top- Speakern aus der Wirtschaft. Sie plaudern aus dem Nähkästchen und zeigen Ihnen, wie Sie die digitale Transformation erfolgreich umsetzen.
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„Früher war es oft so, dass der Inhaber im Sinne der ‚patriarchalische Führung‘ sich um seine Leute gekümmert hat und der Meinung war, dass er sich am besten um seine Mitarbeiter kümmert und es deswegen keines BR bedarf. Er hat den Mehrwert durch Partizipation also nicht gesehen“, sagt Experte Lesch. IPA-Geschäftsführerin Ursula Vranken ergänzt: „Bei der neuen Unternehmergeneration sieht das anders aus, da wird Partizipation von Mitarbeiterseite durchaus gerne gesehen, aber es gibt eine Tendenz, diese in eigenen Gremien oder Formaten, wie z.B. ein Mitarbeiter-Board, zu organisieren.“

Kulturrat: Flexibler als jeder BR

Eine verhältnismäßig junge Entwicklung, für die es aber einen triftigen Grund geben könnte: Dass sich in diesen Umfeldern zunehmend alternative Formen der Mitbestimmung etablieren, könne mit der unterschiedlichen Zielsetzung von BR und beispielsweise einem Kulturrat zusammenhängen. Lesch: „Generell stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage: muss ich alles nutzen was im Betriebsverfassungsgesetz geregelt wird? Gerade wenn die Gremien sich stärker mit dem Thema Innovation beschäftigen, ist ein Kulturrat oder ein Mitarbeiter-Board vielleicht flexibler.“

Der Gedanke ist alles andere als abwegig. Denn klassisch konzentriert sich der BR auf die Einhaltung von Arbeitnehmerrechten, nicht um Innovationsangelegenheiten. Dafür ist das Gremium nicht ausgerichtet. Es stammt schließlich aus einer Zeit, in der einer anordnete und alle anderen ausführten. Da liegt es nahe, dass moderne Unternehmen, die ihre Mitarbeiter strategisch und inhaltlich in die Gestaltung ihres Business integrieren wollen, eine Alternative Form der betrieblichen Mitbestimmung brauchen.

Alternative Form der betrieblichen Mitbestimmung: So funktioniert‘s

Doch wie funktioniert das? Ein Kulturrat bzw. Mitarbeiter- Board agiert als neutrales Sprachrohr zwischen Mitarbeitern und Geschäftsführung. Vom klassischen Betriebsrat unterscheidet er sich in mehreren Punkten: Zum Beispiel sehen Funktionsträger aus Bedenken vor Interessenskonflikten häufig von der Mitwirkung ab. Beim Kulturrat bestehen derartige Hürden nicht. Zu den Grundsätzen des Gremiums zählt, dass eine kritische, gute und auf Koalition bedachte Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und Geschäftsführung die aktive Beteiligung aller Bereiche und Ebenen einschließt.

Außerdem ist der inhaltliche Fokus nicht per Gesetz vorgeschrieben, sondern frei definierbar. Mögliche Themenfelder können sein:

  • Mitarbeiterzufriedenheit
  • Personalentwicklung
  • Gesundheitsmanagement
  • Innvoationsmanagement
  • New Work

Und: Der Kulturrat ist im Gegensatz zum BR genau auf ein Unternehmen zugeschnitten und permanent wandelbar. Er bildet die Bedürfnisse der verschiedenen Ebenen somit immer passgenau und zuverlässig ab.

So entsteht der Kulturrat

Der Kulturrat entsteht in einem begleiteten Prozess mit Workshops und Coachings. In diesen klären externe Coaches mit allen Beteiligten, für welche Belange und Personen das Gremium als Ansprechpartner fungieren soll.

Um von Anfang an eine optimale Arbeitsweise sicherzustellen, werden zunächst unter Anleitung Aufgaben und Rollen aller Mitglieder erarbeitet und definiert. In einem moderierten Prozess werden dann gemeinsame Ziele definiert. Nach und nach entwickelt sich so ein einheitliches Selbstverständnis.

Aber um das einmal klar zu machen: Ohne BR gäbe es betriebliche Partizipationsformen wie den Kulturrat nicht. Der Betriebsrat hat für moderne Mitbestimmungsgremien den Weg bereitet. Doch nun darf er sich entspannt auf sein Altenteil zurückziehen. Verdient hat er sich‘s – nach so viel Vorreiterarbeit. Daher aus ganzen Herzen: Happy Birthday, BR!


Sie möchten mehr zum Thema Kulturrat statt Betriebsrat – alternative Mitbestimmung erfahren oder ein solches Gremium in Ihrem Betrieb einführen? Dann sind wir Ihr Ansprechpartner!

Egal ob Vortrag, Info- Workshop oder die komplette Einführung und Umsetzungsbegleitung – wir unterstützen Sie auf Basis unserer Erfahrung in zahlreichen Referenzprojekten.

Laden Sie hier kostenfrei und virensicher das IPA- BOOKLET KULTURRAT runter.

Kontaktieren Sie uns gerne!

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Sandwich-Manager ohne Support – wer unterstützt die Mitte?

Wir alle sollen agiler und autonomer miteinander arbeiten. Das heißt zum Beispiel, dass Teams neue Ideen oder bestehende Herausforderungen nicht mehr mit ihrem Vorgesetzen besprechen, sondern untereinander. Wahlweise auch direkt mit dem Kunden. Stellt sich die Frage: Was macht der Teamleader eigentlich dann noch? Keine Sorge: Der wird auch künftig alle Hände voll zu tun haben. Allerdings ändert sich die Rolle der so genannten Middle-Manager oder Sandwich-Manager gerade massiv. Und jede Veränderung im Unternehmen setzt eigentlich Führungsarbeit voraus. Doch leider geht die Führung von Führungskräften allzu oft in Unternehmen gegen Null. Das kann fatale Konsequenzen haben.

Wie sich die Rolle des Sandwich-Managers verändert

Sie sollen Prozesse nicht mehr managen, sondern begleiten und anleiten. Ihr Job ist es nicht mehr, ein Projekt alleine vorzudenken. Stattdessen sollen sie die optimalen Bedingungen dafür schaffen, dass ihr Team, ausschließlich bestehend aus Fachexperten, es zu Ende denken und umsetzen kann. Dazu organisieren sie die richtige Technik und teilen gezielt relevantes Firmenwissen mit ihren Leuten. Außerdem ordnen sie die richtigen Aufgaben dem richtigen Experten im Team zu.

Die Rede ist vom Sandwich-Manager, in klassischen Organisationen als Abteilungs- oder Teamleiter bekannt. Für ihn verändert sich vieles. Statt sich wie bislang um operative Details zu kümmern, soll er nun coachen und moderieren. Dazu muss er viel und vor allem regelmäßig Feedback geben und dieses auch einfordern – bitteschön wertschätzend und auf Augenhöhe:

  • Was läuft gut, was eher nicht?
  • Worin bestehen Verbesserungspotenziale?
  • Wer hat Lern- und Entwicklungsbedarf?
  • Wer ist unglücklich mit seinen Aufgaben?
  • Wie ließe sich durch eine Umverteilung die Teammotivation steigern?

Sandwich-Manager: Die Tausendsassa-Führungskraft

Damit nicht genug. Dann sollen die Kollegen auch noch gemäß ihren Stärken weiterentwickelt und gezielt auf den nächsten Karriereschritt vorbereitet werden. Wer eine Position als Sandwich-Manager bekleidet, muss all das können. Entwicklungshilfe statt Engineering, Psychologie statt Micromanagement.

Nur: Dafür sind Middlemanager gar nicht ausgebildet. Immerhin haben sie eine klassische Fachkarriere hinter sich gebracht. Und bislang war auch auf Teamleiterebene in erster Linie fachliches Know-how gefragt. Das ist es zunehmend weniger. Aber woher sollen Sandwich-Manager all diese neuen Leadership-Kompetenzen plötzlich nehmen? Vom Himmel fallen sie ganz sicher nicht.

Auch Middlemanager müssen geführt werden

Es gibt nur die eine Antwort darauf: Auch ein Middlemanager muss geführt werden. Allerdings ist das Top-Management derzeit selbst unpässlich, weil es in ebenso viele Umwälzungen verstrickt ist: Das eigene Businss muss digitalisiert werden, strategische Planungen müssen abgeschlossen und Kundentermine erledigt werden. Da bleibt wenig Zeit, auch noch Führungsverantwortung zu übernehmen und dem Sandwich-Manager als Coach zur Seite zu stehen.

Stattdessen bekommen Middle-Manager in ihrem Alltag von ihren Chefs immer wieder zu hören: „Mach halt mal. Wird schon klappen.“ Aber das tut es dann eben oft nicht, weil die Anleitung fehlt. Auch hinterfragt niemand, ob der Sandwich-Chef die Ziele der Organisation wirklich kennt oder sie hinreichend verstanden hat. Eine Auseinandersetzung, Diskussion und ein gemeinsames Durchdringen der Strategien – all das findet nicht statt.

Führen von Führungskräften: Coaching für den Sandwich Manager

Bekommt der Sandwich-Manager aber immer wieder nur fertige Strategien mitgeteilt, die er dann im eigenen Team kommunizieren und mit diesem umsetzen soll, ist erstens fraglich, ob die Führungskraft die Inhalte immer richtig weitergibt und ob sie zweitens dahintersteht. Denn: Kennt ein Sandwich-Manager nicht alle Hintergründe, die zu der strategischen Entscheidung geführt haben, kann er diese unter Umstände nicht in allen Facetten nachvollziehen.

Wie soll er sie dann anderen vermitteln, geschweige denn diese mittragen? Und die Gefahr ist groß, dass sich diese negative Haltung auf das ganze Team überträgt. Dazu muss der Sandwich-Boss seine Zweifel gar nicht explizit äußern. Schon seine Mimik und Gestik sprechen Bände.

Führunsteams praktizieren offene Kommunikation

Sandwich-Manager fühlen sich somit nicht nur von der oberen Etage häufig im Stich gelassen. Sie befinden sich auch in einem permanenten Widerspruch: „Ich soll meine Mitarbeiter an allem beteiligen und partizipativ führen, aber ich selber erhalte top-down ansagen und soll nur ausführen.“

Das passt nicht zusammen. Umso wichtiger ist es, dass offene Kommunikationskanäle geschaffen werden, und dass die Geschäftsleitung auf der mittleren Ebene Begeisterung für die neue Zeit und die neuen Aufgaben weckt.

  • Indem sie Sandwich-Managern die richtigen Führungstechniken und Unterstützung an die Hand gibt.
  • Und indem sie sie stärker in Entscheidungen einbindet.

Hierzu muss im Führungs- und oder Managementteam regelmäßig das Thema „Führung“ auf der Agenda stehen. Also:

  • Wie verstehen wir Führung?
  • Wie führen wir gemeinsam?
  • Wie entscheiden wir gemeinsam?
  • Wie leben wir vor, was wir von unseren Mitarbeitern erwarten?

Diese Fragen müssen kontinuierlich reflektiert werden.

Gefahr: Unzufriedenheit wird Programm

Geschieht all das nicht, ist Unzufriedenheit Programm. Die gute Nachricht: Hierfür gibt es eine Lösung. Sie besteht in den Prinzipien: Reflexion, Hilfe zur Selbsthilfe und Coaching. Führungsteams brauchen oft den „Stupser“, sich nicht nur mit Zahlen zu beschäftigen, sondern auch über die eigene Führungsarbeit zu reden.

Genau das geschieht beim Teamcoaching, auch Business-Coaching genannt. Dabei erhalten Führungskräfte Tipps für das perfekte Miteinander zwischen den verschiedenen Ebenen. Es geht in erster Linie darum, dass alle Beteiligten eine gemeinsame Haltung und Führungsidee entwickeln, mit der alle leben können.

Hierbei ist das IPA-Team jederzeit Ihr Sparringspartner im Wandel. Unsere Experten zeigen Ihnen mit ihren vielfältigen Erfahrungen aus der täglichen Beraterpraxis Wege auf, agiler zu werden. Wir behalten immer den kühlen Kopf im Transformationswirrwarr. Sicher. Kompetent. Zuverlässig. Interessiert? Wir beraten Sie gerne!


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Sandwich Manager im agilen Netzwerk – was bleibt übrig von der Macht?

Sandwich-Manager haben keinen leichten Job – die Firmen wandeln sich, das Top-Management fordert neue Arbeitswelten. Alles soll digitaler, agiler und vernetzter werden. Richten soll‘s die mittlere Führungsebene. Das sorgt oft für Bedenken, Widerstände und „Bei-uns-nicht-Argumente“. Aber Hand aufs Herz: Diese sind nicht immer fachlich bedingt, richtig? Sie gründen auch auf existentiellen Sorgen: Die Angst der Sandwich-Chefs ist groß, dass sie innerhalb der neuen Netzwerkstrukturen ihre Rolle komplett überdenken müssen oder sogar überflüssig werden.

Schnelle Entscheidungswege und flache Hierarchien sind ein Muss

Künftig arbeiten und kommunizieren agile Teams zunehmend autonom miteinander und besprechen neue Ideen oder bestehende Herausforderungen direkt mit ihren Kunden oder mit den Chefs der höchsten Etage. Welche Aufgabe bleibt da noch für die mittlere Führungs- bzw. Leitungsebene? Die Frage ist nicht ganz unberechtigt.

Sickerten Ideen und Informationen von Mitarbeitern doch bislang immer durch den Filter der Sandwich-Manager. Sie hatten die Entscheidungsgewalt darüber, wie ausführlich sie diese nach oben transportieren und ob überhaupt. So mancher innovative Ansatz von Mitarbeitern hatte es in der Vergangenheit dadurch allerdings schwer, das Nadelöhr des Vorgesetzen oder der Fachabteilung zu passieren.

Manchmal auch deshalb, weil eine Idee so gut war, dass sich der Abteilungs- oder Teamleiter in seiner Position bedroht fühlte. Indem er den Mantel des Schweigens darüber ausbreitete, verhinderte er einen Karriereaufstieg des betreffenden Kollegen. Wie viele Innovationspotenziale mögen in den letzten Jahrzehnten so auf der Strecke geblieben sein?

Gestiegener Wettbewerbsdruck – alle müssen mehr mitdenken

Das können sich Unternehmen heute nicht mehr leisten. Viele Organisationen haben erkannt, dass sie ihre Mitarbeiter stärker am Wertschöpfungs- und Innovationsprozess teilhaben lassen müssen. Denn die Zeiten, in denen es ausreichte, dass nur der Kopf der Organisation denkt und die Richtung vorgibt, sind vorbei. Der Wettbewerbsdruck ist in allen Märkten immens gewachsen. Dem haben Unternehmen nur etwas entgegensetzen, wenn sie Innovation auf Innovation liefern. Und dafür müssen alle ihre grauen Zellen anstrengen und die Ideen von ganz unten müssen auch ganz oben ankommen.

In der Konsequenz müssen Mitarbeiter ihre Stimme direkter und schneller erheben können als bisher. Am besten, indem sie sich auf Augenhöhe untereinander und direkt austauschen. Immer häufiger kommen dazu beispielsweise Social Corporate Networks zum Einsatz. Eine Art Facebook für Firmen – mit dem Unterschied, dass die für das Business-Umfeld programmierten Tools absolut datenschutzkonform sind.

Soziales Netzwerken in Unternehmen: So geht‘s

Die digitalen Netzwerke eignen sich perfekt dazu, dass sich verschiedene Unternehmens-Ebenen und Mitarbeiterteams direkt austauschen können. Jederzeit. Und an jedem Ort. Schnell und einfach per App auf dem Firmenhandy. Das Prinzip: In einem Nachrichtenstream tauschen alle Mitarbeiter mit allen anderen Ideen, Gedanken und Neuigkeiten aus.

Soll es privater zugehen, bietet sich die Chatroom-Funktion ein. Hier kann man in kleineren Gruppen oder zu zweit Gedanken nachhängen. Der Effekt: Alle im Unternehmen sind über sämtliche Unternehmensstandorte hinweg miteinander vernetzt und Ideen kursieren von unten nach oben, von oben nach unten und kreuz und quer.

Sandwich-Manager fürchten: Kommt es zu Anarchie und Kontrollverlust?

Für viele Sandwich-Manager sind solche Szenarien natürlich furchterregend. Sie fragen sich: „Macht die digitale Vernetzung einen nicht unerheblichen Teil meiner Rolle überflüssig?“ Deuten die aktuellen Entwicklungen nicht unweigerlich auf das Abgeben von Macht, Verantwortung, Einfluss und den Verlust von Statussymbolen hin? Zugunsten sich selbstorganisierender Teams.

Doch die Bedenken der betroffenen Führungskräfte gehen natürlich auch über das eigene Ego hinaus. Kommt es bald zu Anarchie und Chaos, wenn die alte Ordnung wegbricht? Das fragen sich vor allem die Sandwich-Manager der alten Schule. Zu allem Überfluss müssen sie auch noch tatenlos dabei zusehen, wie sich das Schwarmprinzip sozialer Netzwerke nach und nach auch in den Führungsstrukturen agiler Unternehmen manifestiert. Das lässt die Ängste nicht kleiner werden.

Best-Practice: Work like a Spotify Soziales Netzwerken im Alltag

Nehmen wir etwa den Streamingdienstleister Spotify. Das klassische „Du-da-unten-ich-hier-oben-Denken“ sucht man hier vergebens. Stattdessen arbeiten bei Spotify autonome Teams, sogenannte „Squads”, miteinander. „Diese crossfunktional besetzten Teams (…) haben end-to-end Verantwortung für einen ausgewählten Bereich oder ein Feature“, wie auf digitaleneuordnung nachzulesen ist.

Weiter heißt es: „Jede Spotify Squad ist einer sogenannten Tribe zugeordnet, in denen es wiederum Chapter gibt. Dabei ist das Ordnungskriterium für ein Chapter fachlicher Natur. Z.B. gehören alle Designer innerhalb einer Tribe einem Chapter an. Der Chapter-Lead ist auch gleichzeitig die Führungskraft des jeweiligen Mitarbeiters. (…) Ein Mitarbeiter kann die Squads wechseln, bleibt dabei jedoch der gleichen Führungskraft zugeordnet.“

Der Sandwich-Manager muss seine Rolle neu definieren

Was das Beispiel sehr schön zeigt: Das Unternehmen setzt sehr wohl auf eine hohe Autonomie, wechselnde Teamzusammensetzungen. Aber eine Art fachliche Leitfigur gibt es auch hier, den Chapter-Lead. Dieser jedoch fungiert nicht als Sprachrohr zwischen Unternehmensebenen. Seine Aufgabe ist eine andere als die des klassischen Mittelmanagers.

Er erfüllt die Rolle eines Moderators. Er eruiert, ob seine Leute reibungslos zusammenarbeiten können:

Er ist auch derjenige, der dafür sorgt, dass die Stimmung im Team nicht kippt. Indem er regelmäßig Feedback einholt und gibt und mit den Kollegen möglichst frühzeitig und offen über Probleme oder Herausforderungen spricht, damit diese gar nicht erst anbrennen.

Seine Aufgabe ist es außerdem, laufende Prozesse mit anderen Team-Hubs so zu koordinieren, dass sie sich nicht überschneiden, sondern perfekt ergänzen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass ein gemeinsames Produkt herauskommt, das im besten Fall so gut ist, dass es den Wettbewerb blass aussehen lässt.

Den Spaß an der Arbeit und an der Mitgestaltung fördern

Am Ende des Tages geht es im beim Führen von Teams künftig also verstärkt darum, dass ein moderierender Führungs- oder Coachingstil Kreativität, Innovationen und Prozessverbesserungen initiiert, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und Mitarbeitern den Spaß an der Arbeit und Mitgestaltung zu garantieren. Darauf müssen sich besonders Abteilungs- und Teamleiter einstellen.

Wie reformbedürftig das klassische Modell der hierarchischen Führung  ist, zeigt auch die Studie „Führungskultur im Wandel“, von der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“. Im Rahmen der Studie wurden Führungskräfte verschiedener Ebenen befragt. Sie favorisierten mehrheitlich sich selbst organisierende Netzwerke und erteilten dem hierarchisch steuernden Management eine Absage.

Reformation der Führungsrolle im mittleren Management  – Mehrwert bieten

Allerdings: Das Ziel ist zwar klar, der Weg dorthin in vielen Unternehmen aber noch nicht. Um diesen auszuloten, brauchen wir einen kritischen Dialog über die Frage „Welchen Mehrwert bietet der Chef heute und morgen?“ Und vor allen Dingen: Wie können Unternehmen ihre Führungskräfte dazu befähigen, agile Teams zu unterstützen und zu empowern?

Um das noch einmal klar zu sagen: Dabei wird es nicht um die komplette Abschaffung des Sandwich-Managers gehen, sondern um die Frage, welche Art der Führung selbständige Mitarbeiter brauchen und wie Führungskräfte diese Selbstständigkeit und Selbstorganisation zulassen, fördern und weiter ausbauen können.

Sich selbstkritisch hinterfragen

Das bedeutet besonders für alle Bereichs- und Abteilungsleiter, sich selbstkritischen (Führungs-)Fragen zu stellen, sich weiterzubilden – persönlich und digital. Es geht auch darum, die ein oder andere Schranke im Kopf einzureißen und neue Handlungsfelder zu eruieren.

War gestern noch die Idee vorherrschend, die eigenen Mitarbeiter vor der Digitalisierung, der agilen Arbeitswelt und der neuen Freiheit beschützen zu müssen, gilt heute: „Ich muss meine Mitarbeiter ermuntern, beherzt mitzumachen und die Zukunft des Unternehmens agil und pragmatisch mitzugestalten.“

Und wer jetzt die Frage stellt: „Aber wie soll das gehen?“ Dem sei empfohlen, sich fortzubilden. Sei es auf den vielen Online-Portalen wie openHPI, der Internet-Bildungsplattform des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts. Wer hingegen das praktische Üben und Trainieren sowie den persönlichen Austausch mag, dem sie ein direktes Training und Coaching im Kreise Gleichgesinnter nahe gelegt. Dieses hilft übrigens auch dabei, den Spaßfaktor am Sich-Selbst-Neu-Erfinden zu erkennen. Denn Veränderungen müssen nicht immer wehtun.


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Wie sieht Digital Leadership in der Praxis aus? Was macht ein Digital Leader eigentlich (anders)? Diese Fragen werden uns immer wieder gestellt und um das genauer zu beantworten, haben wir Jan, einen typischen Digital Leader, in einer kleinen Serie in einer Arbeitswoche begleitet.
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